
„Die Welt“, Hamburg


L
ilia Schulz-Bayrova betrat bereits in jungen Jahren nationale und internationale Konzertbühnen. Ihr Orchesterdebüt gab sie im Alter von zwölf Jahren mit dem Rundfunk-
Sinfonieorchester Sofia, begleitet von ihrer ersten Schallplattenaufnahme. Kurz darauf gewann sie zweimal in Folge den Nationalen Wettbewerb mit außerordentlicherAuszeichnung. Bereits mit vierzehn Jahren trat sie im Wiener Konzerthaus gemeinsam mit dem Wiener Kammerorchester auf – ein weiterer bedeutender Meilenstein ihrer frühen Karriere.
1989 gewann sie den Nationalen Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und erhielt als erste Frau in der Geschichte Österreichs den Sonderpreis der Wiener Philharmoniker. Im selben Jahr vertrat sie Österreich beim Internationalen Europäischen Wettbewerb und wurde dort erneut mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Es folgten zahlreiche Konzertreisen durch Europa, Nordamerika und Korea, bei denen sie mit einer Vielzahl renommierter Orchester zusammenarbeitete, darunter Wiener Kammerorchester, Wiener Kammerphilharmonie, Chattanooga Symphony Orchestra, Mozarteumorchester Salzburg, Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, Bruckner Orchester Linz, Innsbrucker Symphonieorchester, Bratislava Symphony Orchestra sowie die Philharmonien von Sofia, Russe, Varna, Karlovy Vary, Pardubice, Maribor, Kopenhagen, Philharmonie Krakau, Sinfonia Varsovia, ebenso wie das Frankfurt Radiosinfonieorchester und viele weitere…

Auch als Kammermusikerin ist Lilia Schulz-Bayrova international geschätzt. Sie war Mitglied des Waldstein-Trios sowie des späteren Waldstein-Ensembles und musizierte mit Künstlerpersönlichkeiten wie Julian Rachlin, Martha Argerich, Till Fellner, Gerhard Schulz, Christoph Berner, Harriet Krijgh, Hannah Weinmeister, Hariolf Schlichtig, Stefan Vladar, Helmut Deutsch, Mila Georgieva, Diemut Poppen, Thomas Kakuska, Noam Greenberg, Guy Ben-Ziony, Isabelle Charisius, Sharon Kam und Emmanuel Tjeknavorian.
Ihre musikalische Ausbildung begann bei ihrem Vater, dem Cellisten Prof. Jontscho Bayrov, bei dem sie 1989 ihr Diplom mit Auszeichnung abschloss.
Weitere Studien führten sie nach Köln zu Boris Pergamenschikow und an das Mozarteum Salzburg zu Heinrich Schiff und Valentin Erben an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien, wo sie ein weiteres Diplom mit Auszeichnung abschloss und zum Magister graduierte. Prägende Impulse erhielt sie außerdem von namhaften Persönlichkeiten wie Daniil Shafran, Gerhard Schulz, Harvey Shapiro, Janos Starker und Lynn Harrell.
Seit 1999 unterrichtet Lilia Schulz-Bayrova an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK), wo sie sich mit großer Hingabe der Ausbildung junger Musikerinnen und Musiker widmet. Viele ihrer Studierenden sind mittlerweile erfolgreiche Preisträger*innen sowie Solist*innen, Kammermusiker*innen und Orchestermitglieder.

The Strad magazine
On Stage
Erleben Sie besondere Momente ihrer Konzertlaufbahn – eingefangen auf den großen Bühnen der Welt. Jedes Video erzählt von musikalischer Tiefe, technischer Meisterschaft und spürbarer Bühnenpräsenz. Ein Einblick in das, was Musik lebendig macht.

Die Cellistin Lilia Bayrova, die mit großem und tragfähigem Ton ... alles an Schönheit und virtuosem Anspruch entlockt, als wäre diese Aufgabe das natürlichste auf der Welt.
– OÖ Nachrichten

... die junge Künstlerin begreift Haydn bereits mit einem Zugriff von charmanter Robustheit und spinnt Phrasen von weitem aus Atem aus ... Ihr Spiel insgesamt sinnvoll und zuweilen sogar schon wirklich beeindruckend ist.
– DIE PRESSE WIEN


Kontakt & Anfragen
Für Konzertanfragen, Unterricht oder allgemeine Informationen nehmen Sie gerne Kontakt auf. Lilia Schulz-Bayrova unterrichtet derzeit an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK).
Univerisäts-Professorin







